
27.09.2009 Bundestagswahl
September 13, 2009
Bei der Macht von Grayskull, werden wir denn am 27. schon wieder schwarzsehen ? An die Urnen, gemeines Wahlvolk!;)

Bei der Macht von Grayskull, werden wir denn am 27. schon wieder schwarzsehen ? An die Urnen, gemeines Wahlvolk!;)
Tja, dann sag doch mal, was ich wählen soll. He-Man?^^
Muhahaha, das ist ein cooles Video
Aber ich glaube ich wähle lieber nicht He-Man
He-Man werde ich auch nicht wählen, den Frank-Walter aber auch nicht…^^
Der tritt in deinem Wahlkreis ja auch nicht an.
Muhaha, ich will He-Man wählen.
Also ich wähle Merkel. Die Steuerpolitik der CDU hat mich vollends überzeugs: http://www.youtube.com/watch?v=yGGg100xpSY&feature=channel
Wahl-O-Mat sieht mich mitte-grün-links, irgendwo in dem Sektor wirds´n Kreuzchen geben.
mitte-gün-links? Viel allgemeiner gings wohl nicht^^ Da ist mittlerweile ja sogar die CDU drin.
CDU und SPD nicht, soviel ist sicher, speziell ersterer Club hat sich in der Vergangenheit nicht bewährt, schwanke momentan zwischen Grüne, Linke und ÖDP, Problem bei den Grünen ist, sie sind mir zu inkonsequent in mancher Hinsicht, die Linken sind unglaubwürdig bei all den Versprechungen und die ÖDP ist zu klein um etwas zu bewegen.
Haben alle ihr Vor- und Nachteile. Aber da ich denke, dass frischer Wind in die deutsche Politik muss, werde ich wie gewohnt links wählen
Also die Zweitstimme auf jeden Fall, die Kanditaten für diese erste sind alle nicht so die sympatischsten.
Ohne deine Wahlentscheidung in Frage stellen zu wollen, bitte ich zu beachten, dass eine Stimme für die Linke (sofern du die mit „links“ meinst) eine Stimme für Schwarz-gelb ist. Sofern die ganzen Koalitionsaussagen stimmen und die Demoskopen ausnahmsweise mal recht haben. Andererseits sollte natürlich jeder das wählen, was ihn überzeugt. Wollte diesen Aspekt nur mal in die Diskussion einbringen. Außerdem bin ich im Wahlkampfmodus
Ach diese Aussagen, ich möchte an Frau Ypsilanti erinnern
Ja, Frau Ypsilanti, die uns so sehr in die Scheiße geritten hat, dass eine Koalition mit den Kommies politischer Selbstmord wäre.
Davon abgesehen wäre es totaler Wahnsinn, zusammen mit diesem Irrenverein im Bund zu regieren.
Mhm gut Torte, aber was soll an den Forderungen irre sein ? Finde viele Forderungen der Linken sehr gut, insbesondere Lafontaine beruft sich in seiner Programmatik oftmals auf seinen großes Vorbild Frankreich wo es schon länger Mindestlöhne, keine Studiengebühren etc. gibt. Das einzige finde ich was man an ihr kritisieren kann ist, dass sie soovieel versprechen sowohl sozial- als auch umweltpolitisch, dass sie unmöglich alles umsetzen können/werden, zudem wäre es ungut für die Staatskasse, aber andererseits wenn ich sehe, dass für Banken, Opel und Afghanistan Geld da ist…
Ich habe nicht die Forderungen als irre bezeichnet, sondern den Verein. Wenn man sich z.B. die westdeutschen Landesverbände anschaut, laufen da eine Menge Leute rum, von denen ich nicht will, dass sie bundespolitisch auch nur im Promillebereich Einfluss auf die Regierungspolitik nehmen können. In Hessen z.B. (da kann ich am meisten drüber erzählen) ist hier von der alten DKP bis zur ehemaligen DDR-Marionette „Deutsche Fiedensunion“, deren Geschäftsführer der hiesige Spitzenkandidat der Linken war. Natürlich kann man anmerken, dass Menschen ihre Positionen im Laufe des Lebens verändern können, aber wenn ein Pit Metz (der eigentlich Spitzenkandidat werden sollte) davon schwadroniert, dass es keinen Schießbefehl in der DDR gab oder wenn eine Landtagsabgeordnete der Linken (die danach aus der Fraktion ausgeschlossen wurde – aber erst auf massiven medialen Druck) sich die Stasi zurückwünscht, dann ist für mich Ende im Gelände. Von einem Gysi, der über seine Rolle in der DDR bzw. SED schlichtweg lügt und sich als großer Kämpfer für die Dissidenten hinstellt und einem Lafontaine, der überall anheuern würde, wo die Leute ihn anhimmeln, fange ich erst gar nicht mehr an.
Was die Forderungen angeht, so kann man sie grundsätzlich als populistisch bezeichnen. Natürlich ist jede Partei irgendwie populistisch, aber die Linke bietet ein wunderbares Wohlfühlprogramm für die ganze Familie. Kann nur keine Sau bezahlen. Und ist ökonomisch völlig unsinnig. Ein Vergleich mit Frankreich verbietet sich schon deshalb, weil die wirtschaftliche Struktur völlig anders sind.
Ich wette man könnte von jedem SPD Politiker auch irgendwas finden, was man nicht in der Regierung haben will. Bestes Beispiel ist Peer Steinbrück. Wenn man soviel Auto fährt wie er kann man nicht Golf fahren. Wieviele Deutsche fahren mehr km als er im Jahr im Golf? Ne Menge. Und wie der immer ausrastet, Witzfigur
Der ist wirklich richtig lustig anzusehen, wenn er wieder scheiße von sich gibt und ausrastet, aber ich will auch nicht, dass der unser Finanzminister ist. Als solcher sollte man sich benehmen können. Und niemanden öffentlich als Heini bezeichnen.
Schon allein nur der Typ hält mich ab SPD zu wählen. Ist ja nicht der einzige, anderes Beispiel Müntefering. Ich hoffe ich vertue mich nicht, war nicht von ihm „wer nicht arbeitet soll auch nicht essen“ oder so?
Und so hat jede Partei ihre Fettnäpfchen-treter
Also mir ist es kolossal wumpe, was Herr Steinbrück für ein Auto fährt. Und seine „Ausraster“ hatten immer auch einen tiefer liegenden Sinn – wenn man den natürlich nicht sieht, dann wirkt er wie eine Witzfigur, zugegeben. Davon abgesehen hat er einen ausgezeichneten Job gemacht.
Natürlich findet man in jeder Partei, so auch in der SPD, Sprücheklopfer. Ob Herr Müntefering das so gesagt hat, weiß ich nicht – viel bekannter ist auch sein Ausspruch, man dürfe „Parteien nicht an den Wahlversprechen messen“. Von Gerhard Schröder fange ich jetzt gar nicht an.
Aber es besteht ein Unterschied zwischen irgendwelchen dummen Sprüchen und einer latenten Verfassungsfeindlichkeit, wie sie sich eben in einigen Teilen der Linken findet. Es hat schon seinen Grund, warum der Verein in vielen Bundesländern vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Ich weiß auch, dass man das nicht auf gesamte Linke beziehen kann. In Ostdeutschland herrschen ja die Realos vor (die rot-rote Koalition in Berlin legt ja eine Kürzungsrunde nach der Nächsten auf). Aber momentan ist es nunmal so, dass aufgrund der Fusionsvereinbarung zwischen PDS und WASG diese (westdeutschen) Sektierer einen überproportional großen Einfluss haben (durch zugesicherte Sitze bei Parteitagen etc.). Das ändert sich, soweit ich weiß, im nächsten Mai.
Herr Gysi hat mal gesagt, in seiner Partei gebe is „10% Irre“. 10% sind meiner Meinung nach schon zuviel, aber der Mann zählt so lustige Revolutionskrieger wie die „Kommunistische Plattform“ gar nicht dazu.
Natürlich wird es irgendwann zu einer Zusammenarbeit zwischen SPD und Linken auf Bundesebene kommen. Dieses Jahr ist aber noch zu früh, 2013 wird immer wieder genannt, wir werden es sehen. Es ist ja ein offenes Geheimnis, dass Lafontaine bis dahin eine rot-rote Koalition zimmern will (genau wie viele SPD-Linke). Dafür muss sich die Linke aber auf die SPD zubewegen und nicht, wie viele in der Linken glauben, umgekehrt. Das bedeutet im Klartext: Realistische außenpolitische Vorstellungen, weg von der Selbsteinschätzung als Fundamentalopposition und keine sozialen Rundumglücklichwohlfahrtsversprechungen mehr.
Apropos Lafontaine. Wenn wir über Sprücheklopfer reden: Wie stehen Links-Wähler (oder von mir auch Linke im Allgemeinen) eigentlich zu Lafontaines wiederholten fremdenfeindlichen Äußerungen (vgl.: http://www.politblogger.net/auslaender-koennen-nicht-rechnen/ ) ?
Dann erklär mir mal den tieferen Sinn von Steinbrücks Ausrastern
Dass Stefan Raab was hat, was er im Abendprogramm zur Belustigung zeigen kann?
Ach und was mir noch einfällt, Ullala Schmidt, legendär, wie die das Gesundheitssystem geplättet hat innerhalb der letzten 4 Jahre…ein weiterer Grund gegen SPD. Die möchte ich mal mein Arbeit tun sehen, ich glaube sie hat prsönlich keine Vorstellung, was sie da tolles erdacht hat.
Jede Partei hat vermutlich irgendwelche Spinner, Irre, usw. Ist mir relativ, solange sie einen guten Job machen
Ich warte einfach mal das Ergebnis ab.
Zu Steinbrück: Nehmen wir mal seinen „Kavallerie“ – Spruch in Bezug auf die Schweiz und andere Steueroasen. Natürlich haben da viele drüber gelacht (und die Schweizer waren herrlich angepisst), aber es ist doch unbestreitbar, dass diese wichtige Thematik so einen weit prominenteren Platz in der öffentlichen Diskussion einnahm als vorher. Abgesehen davon (und ja, ich weiß, das ist abgedroschen) ist der Mann nunmal so. In Zeiten, in denen sich jeder über die Gleichförmigkeit der Politiker beschweren, ist Herr Steinbrück doch irgendwie eine wohltuende Abwechslung. Und seine „Ausraster“ ändern auch nichts an der Tatsache, dass er einen guten Job gemacht hat.
Ich würde auch gerne wissen, was deiner Meinung nach von Ulla Schmidt genau „plattgemacht“ wurde. Ich will mich jetzt nicht lustig machen, sondern meine das als ernstgemeinte Frage. Ich bitte aber zu beachten, dass Ulla Schmidt keine Gesetze beschließen kann – das macht der Bundestag. Und gerade in einer Großen Koalition kommen Gesetze oftmals anders raus, als sie vorher reingesteckt wurden. Man sollte also vorsichtig sein, wenn man Missstände, und seien sie noch so offenkundig, nur einer Person anhaften will. Und wenn man von dieser Person dann auch noch auf eine ganze Partei schließt, wird es noch abenteuerlicher
Natürlich hat jede Partei Spinner. Bei der FDP geht das sogar bis hin zum Vorsitzenden. Die CDU hats da einfacher, die kennt nur Merkel und einfache Mitglieder des Kanzlerwahlvereins. Was genau mir an den Linken nicht gefällt, habe ich oben glaube ich deutlich genug geschrieben. Die Frage zu Oskar Lafontaine steht übrigens immer noch im Raum.
Ist etwa den Linken erlaubt, was den Rechten verboten ist? Den Verdacht habe ich übrigens schon länger
Ullalas Gesundheitsreform ist der letzte Kappes, angefangen über die Praxisgebühr bis zum unsäglichen Gesundheitsfonds etc. pp., Zweiklassenmedizin deluxe, wenn sich da nicht radikal etwas ändern haben wir bald eine Gesundheitsversorgung auf amerikanischem Niveau…
Sorry Pata, aber das hilft mir jetzt auch nicht weiter. Zwei Schlagwörter (Praxisgebühr und Gesundheitsfonds), deren Inhalte einem Naturgesetz gleich in „amerikanische Verhältnisse“ münden sollen. Das wäre, als wenn ich „Linke.Sozialisten.Mauer.Stalin“ schreiben würde. Da würde mir zu recht der Kopf zerrissen. Was mich als Nicht-Praktiker, der in der Gesundheitspolitik zugegebenermaßen nicht sonderlich tief drin steckt (was irgendwie peinlich ist, wenn man für einen Gesundheitspolitiker arbeitet…), interessiert, ist, was genau am Gesundheitsfonds so eurer Meinung nach so ablehnenswert ist – bei der Praxisgebühr wirds wohl auf das ewige „Buh, ich muss mehr zahlen“ hinauslaufen – und warum das ganze quasi automatisch auf eine Kopie des zugegebenermaßen alles andere als optimale amerikanische Gesundheitssystem hinaus laufen soll. Wenn ich fies wäre, würde ich jetzt noch was zum völlig irrationalem Antiamerikanismus der Linken schreiben, aber ich will jetzt keinen Nebenkriegsschauplatz eröffnen.
P.S.: Ich warte immer noch auf etwas zu Oskar Lafontaine.
Gesundheitsfond – Folge waren diese Rabattverträge, die jede einzelne Krankenkasse mit anderen Firmen hat, so dass wir von einem Wirkstoff ca 20 Firmen am Lager haben müssen… dadurch läuft nichts mehr ohne die EDV da wir jedes Medi einzeln nachschauen müssen – ein unsäglicher Mehraufwand wie er sinnloser nicht sein kann. Und wenn die EDV streikt, geht gar nichts mehr; Folge ist auch, dass die Leistungen der GKV immer weiter sinken, die Ärzte bieten den Patienten weniger Leistung, weil sie ein bestimmtes Budget bei Verschreibungen nicht mehr überschreiten dürfen – Patienten mit teuren Medis sind damit immer die gef*ckten…
Komischerweise steigen ja auch die Arzneimittelkosten zu Lasten der GKV, aber wir machen immer weniger Umsatz mit Medikamenten – irgendwo versickert da anscheinend das Geld…
Zu dem Lafo Video kann ich dir leider nichts sagen, weil ich keine Videos schauen kann dank der minimalen Verbindungsgeschwindigkeit hier, und auf den Text hab ich gerade auch nicht wirklich Lust